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Dein Holzgroßhandel für Gewerbetreibende
ZEG Stuttgart Außenansicht

ZEG Ihr starker Partner seit über 100 Jahren

Die ZEG ist mit rund 5.000 Mitgliedern Deutschlands größte Genossenschaft im Holzhandwerk – und ein starker Partner für professionelle Verarbeiter. Als Großhändler beliefern wir ausschließlich Gewerbekunden wie Handwerksbetriebe, Wiederverkäufer, Behörden und Bildungseinrichtungen.

Mit rund 1.000 Mitarbeitenden an 15 Standorten und etwa 80 Außendienstprofis bieten wir engagierten Service, persönliche Beratung und ein breites Sortiment an Holz-, Kunststoff- und innovativen Branchenlösungen.

Unser Leitsatz „Zukunft Erfolgreich Gestalten“ steht für die Verbindung von Tradition und Fortschritt – für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden und Mitglieder. 

Die Stärken der ZEG

Die ZEG ist mehr als ein Großhändler – wir sind Ihr starker Partner im Holzhandwerk. Mit unserem flächendeckenden Netzwerk, einem umfassenden Vollsortiment, innovativen Tools und Lösungen, höchster Qualität und praxisnaher Beratung unterstützen wir Sie, wettbewerbsfähig und erfolgreich zu bleiben.

Entdecken Sie hier unsere wichtigsten Vorteile auf einen Blick

Flächendeckend

Mit 15 Niederlassungen bundesweit ist die ZEG einer der größten Holzgroßhändler Deutschlands – für schnelle Lieferungen und persönlichen Service direkt vor Ort.

Vollsortiment

Alles aus einer Hand: Platten & Kanten, Türen & Baubeschläge, Bodenbeläge, Schnittholz, Maschinen und mehr – zuverlässig und hochwertig für Ihr Handwerk.

Webshop

Als ZEG Kunde können Sie rund um die Uhr einkaufen, Ihre individuellen Konditionen nutzen und bequem bestellen – alles online im ZEG Webshop.

Workshops, Seminare & Events

Immer up-to-date: Kostenlose Workshops, Schulungen und Seminare in unseren Niederlassungen vermitteln praxisnahes Wissen für den Handwerksalltag.

Verkaufsunterlagen

Mit Broschüren, Dekorkarten und Echtmustern zeigen Sie Ihren Kunden die Vielfalt unserer Produkte – professionell, anschaulich und praktisch für den Verkauf.

Qualität

Hochwertige Produkte zu attraktiven Preisen – damit unsere Kunden und Mitglieder im Wettbewerb stets einen Schritt voraus sind.

Termingerecht

Über 150 ZEG-LKWs sorgen für pünktliche Lieferung innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Aus unserem Paketversandzentrum erhalten Sie Ihre Sendung bei Bestellung bis 12 Uhr am nächsten Tag.

Eigenmarke GenoTop

Unsere Eigenmarke bietet exklusive Produkte für höchste Ansprüche – in allen Niederlassungen lagernd, langfristig verfügbar und zu attraktiven Preisen.

FSC® und PEFC-Zertifikat

Nachhaltigkeit garantiert: Alle zertifizierten Holzprodukte stammen aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern.

Die Stärken der ZEG

Die ZEG ist mehr als ein Großhändler – wir sind Ihr starker Partner im Holzhandwerk. Mit unserem flächendeckenden Netzwerk, einem umfassenden Vollsortiment, innovativen Tools und Lösungen, höchster Qualität und praxisnaher Beratung unterstützen wir Sie, wettbewerbsfähig und erfolgreich zu bleiben.

Entdecken Sie hier unsere wichtigsten Vorteile auf einen Blick

Flächendeckend

Mit 15 Niederlassungen bundesweit ist die ZEG einer der größten Holzgroßhändler Deutschlands – für schnelle Lieferungen und persönlichen Service direkt vor Ort.

Vollsortiment

Alles aus einer Hand: Platten & Kanten, Türen & Baubeschläge, Bodenbeläge, Schnittholz, Maschinen und mehr – zuverlässig und hochwertig für Ihr Handwerk.

Webshop

Als ZEG Kunde können Sie rund um die Uhr einkaufen, Ihre individuellen Konditionen nutzen und bequem bestellen – alles online im ZEG Webshop.

Workshops, Seminare & Events

Immer up-to-date: Kostenlose Workshops, Schulungen und Seminare in unseren Niederlassungen vermitteln praxisnahes Wissen für den Handwerksalltag.

Verkaufsunterlagen

Mit Broschüren, Dekorkarten und Echtmustern zeigen Sie Ihren Kunden die Vielfalt unserer Produkte – professionell, anschaulich und praktisch für den Verkauf.

Interieurstudio

Online-Tool für individuelle Wohnkonzepte: Mit Bodenbelägen, Möbeldekoren, Wandfarben und Terrassendielen Wohnträume Ihrer Kunden gestalten und ausdrucken.

Qualität

Hochwertige Produkte zu attraktiven Preisen – damit unsere Kunden und Mitglieder im Wettbewerb stets einen Schritt voraus sind.

Termingerecht

138 ZEG-LKWs sorgen für pünktliche Lieferung innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Aus unserem Paketversandzentrum erhalten Sie Ihre Sendung bei Bestellung bis 12 Uhr am nächsten Tag.

Eigenmarke GenoTop

Unsere Eigenmarke bietet exklusive Produkte für höchste Ansprüche – in allen Niederlassungen lagernd, langfristig verfügbar und zu attraktiven Preisen.

FSC® und PEFC-Zertifikat

Nachhaltigkeit garantiert: Alle zertifizierten Holzprodukte stammen aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern.

Die Geschichte der ZEG

Seit über 100 Jahren steht die ZEG für die genossenschaftliche Idee, für Zusammenhalt und für die Stärkung des Handwerks. Aus 29 Gründungsmitgliedern im Jahr 1919 ist ein bundesweit führender Holzgroßhändler mit zahlreichen Standorten und einer starken Gemeinschaft gewachsen. Unsere Entwicklung zeigt: Die ZEG ist ein Unternehmen mit Tradition, das sich stetig weiterentwickelt – immer im Dienst seiner Mitglieder und Kunden. Mehr zu unserer Geschichte erfahren Sie im folgenden Abschnitt.

Getragen von der genossenschaftlichen Idee gründeten am 12. Dezember 1919 insgesamt 29 Mitglieder die ZEG. Von diesen 29 Gründungsmitgliedern waren 24 Schreinerinnungen aus der Nachbarschaft von Stuttgart, die damit bereits ihre enge Verbundenheit zum Handwerk dokumentierten. Am 26. Januar 1920 wurde dann die „Zentraleinkaufs- und Liefergenossenschaft des Württembergischen Schreinerverbandes eGmbH“, wie sie sich damals nannte, ins Genossenschaftsregister eingetragen.

Unter schwierigen Umständen konnte unsere Genossenschaft in den ersten Jahren nach ihrer Gründung die Zeit der Inflation und der Weltwirtschaftskrise überstehen. Das eigene Anwesen in Stuttgart wurde 1944 durch Bombenangriffe völlig zerstört. Doch bereits 1949 begann mit vereinter Kraft der Wiederaufbau in der Neckarstraße und 1959 konnten die neuen Räume in Stuttgart-Zuffenhausen, dem damaligen ZEG-Stammsitz, bezogen werden. Der heutige ZEG-Stammsitz ist in Kornwestheim.
1964 wurde die erste ZEG-Niederlassung in Mannheim eröffnet, die aufgrund der hervorragenden Entwicklung bereits 1968 räumlich vergrößert werden konnte. Die zweite Niederlassung wurde am 1. Juni 1976 in München gegründet. Auch sie wurde bald zu klein und so entstand im Jahre 1981 ein neuer moderner Betrieb in Eching. Unser Stammsitz in Stuttgart konnte 1987 durch den Kauf des Anwesens in der Zahn-Nopper-Strasse nochmals kräftig erweitert werden. 1988 wurde schließlich noch die ZEG-Niederlassung Morsbach eröffnet.

Nach der Wiedervereinigung schlossen sich mehrere Genossenschaften aus Sachsen unserem Unternehmen an. Dabei wurden die Standorte Dresden und Bautzen nach modernsten Gesichtspunkten neu gebaut. Nach der Fusion mit der ELG Brandenburg, haben wir 1992 in Rietz unseren neuen Standort für diese Region bezogen. Es folgte der Raum Thüringen, der mit der Niederlassung Erfurt erschlossen wurde.

Im Jahr 1996 wurde die Fusion der ZEG und der Rohstoffgenossenschaft Holz in Hannover zur beschlossenen Sache und es entstand eine weitere ZEG-Niederlassung. Mit diesem zusätzlichen Standort im Norden der Bundesrepublik konnte die ZEG von da an nahezu das gesamte Bundesgebiet bedienen.

Mit der Generalversammlung am 31. Mai 2000 wurde der Startschuss für die Verschmelzung mit der „EVG Württembergische Meisterbetriebe“ beschlossen. Hieraus sind die ZEG Standorte Chemnitz und Rottenacker entstanden.

2016 wurde feierlich der neue Stammsitz der ZEG in Kornwestheim eröffnet. Aufgrund der guten Entwicklung und der mittlerweile zu kleinen Räumlichkeiten in Stuttgart-Zuffenhausen entschied man sich zu einem Neubau vor den Toren Stuttgarts in Kornwestheim. Hier entstand auf einem 40.000 m² großen Gelände nach nur einem Jahr Bauzeit ein riesiges modernes Lager und ein neues Verwaltungsgebäude.

Zum 1. April 2019 übernahm die ZEG den kompletten Geschäftsbetrieb der Firma M. u. F. Valentin Tischlerbedarf GmbH & Co. KG und deren drei Abholstandorte im Berliner Stadtgebiet.

Mit der Eröffnung des Standortes im niederbayrischen Deggendorf baut die ZEG ihre Lieferfähigkeit in Süddeutschland weiter aus. Die Niederlassungen München, Nürnberg und Deggendorf werden im Mai 2020 zur Vertriebsregion Bayern.
Die Genossenschaft war und ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Handwerkern, die durch ihre Zusammenarbeit ihr genossenschaftliches Unternehmen fördern wollen. Dadurch kommt es zur sogenannten genossenschaftlichen Identität von Kunden und Mitglied.

Genossenschaften in Deutschland können zwischenzeitlich auf eine über 150-jährige Geschichte zurückblicken. In ihren Ursprüngen waren es Selbsthilfeeinrichtungen von Handwerkern, Landwirten, Einzelhändlern und privaten Haushalten, um die Auswirkungen der industriellen Revolution aufzufangen. Die Idee dazu wurde seinerzeit maßgeblich von Hermann Schulze-Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen geprägt.

Und auch die ZEG ist historisch gewachsen. Aus den ursprünglich 29 Gründungsmitgliedern wurden über 4.700, die gestern, heute und morgen die eigenen wirtschaftlichen Interessen und die der Region versuchen zu stärken.
Die moderne Form der Genossenschaft beinhaltet eine aktive Mitgestaltung am Unternehmensgeschehen und dient zudem der kapitalunabhängigen Demokratie. Unsere Mitglieder können nicht zuletzt durch ihre Stimme an der ZEG-Generalversammlung demokratisch an Entscheidungsprozessen teilnehmen und dies unabhängig von der Anzahl ihrer Geschäftsanteile. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich als Aufsichtsratsmitglied zur Wahl zu stellen.

Auch die ZEG verfolgt die drei genossenschaftlichen Grundgedanken:

Prinzip der Selbsthilfe
Die Genossenschaft stützt sich auf die wirtschaftliche Kraft und die Mitwirkung ihrer Mitglieder.

Prinzip der Selbstverantwortung
Die Mitglieder müssen selbst für die Folgen ihres kooperativen Handelns einstehen.

Prinzip der Selbstverwaltung
Dieses Prinzip wird durch die demokratische Willensbildung in der Genossenschaft verkörpert.

Die Beachtung dieser drei Prinzipien sichert die Unterstützung der gemeinsamen wirtschaftlichen Ziele und fördert die Identifikation der Mitglieder mit ihrer ZEG. Die ZEG als Genossenschaft bietet daher, wie keine andere Rechtsform, die Möglichkeit der Mitwirkung, Mitgestaltung und Mitverantwortung. Gleichzeitig sichert sie durch ihr kooperatives Verbundsystem die Leistungsfähigkeit im globalen Umfeld.

Es war kein leichter Weg, den die ZEG seit ihrer Gründung zurückgelegt hat. Beispielhafter Mut bezeichnet jene Männer, die die Idee des genossenschaftlichen Zusammenschlusses als ein wirksames Mittel zur Förderung ihres Berufsstandes und gleichzeitig zur Gesundung der an den Kriegsfolgen (1914 – 1918) leidenden Wirtschaft erkannt haben. Am Anfang stand also der gute Wille, sich zusammenzuschließen, um die Aufgaben gemeinsam erfüllen zu können. Dieses Ziel bildet auch heute noch die Richtschnur für die Tätigkeit der ZEG, nämlich die Förderung der wirtschaftlichen und gewerblichen Interessen der Mitglieder.

Die Gremien der ZEG

Der Vorstand übernimmt die strategische und operative Führung der ZEG und vertritt die Genossenschaft nach innen und außen. Er berichtet regelmäßig an den Aufsichtsrat. Nach den Vorgaben des Genossenschaftsgesetzes besteht der Vorstand aus mindestens zwei Personen – aktuell wird die ZEG von zwei hauptamtlichen Vorstandsmitgliedern geleitet.

Aufgaben und Pflichten des Vorstands

  • Verantwortungsvolle und ordnungsgemäße Leitung des Unternehmens
  • Planung und Umsetzung wichtiger Personal- und Strukturmaßnahmen
  • Sicherstellung einer zuverlässigen Lieferfähigkeit und kompetente Betreuung unserer Mitglieder
  • Ordnungsgemäße Buchführung und transparentes und effizientes Rechnungswesen
  • Durchführung ordnungsmäßiger Inventuren
  • Erstellung des Jahresabschlusses und des Geschäftsberichts
  • Verwaltung der Mitgliederliste
  • Enge Zusammenarbeit mit dem gesetzlichen Prüfungsverband
  • Umsetzung von Empfehlungen und Behebung der im Prüfungsbericht festgestellten Mängel

ZEG Stuttgart Außenansicht

Aufsichtsrat & Generalversammlung

Der Aufsichtsrat überwacht die Arbeit des Vorstands und prüft Jahresabschluss, Lagebericht sowie Vorschläge zur Verwendung des Jahresüberschusses oder zur Deckung eines Fehlbetrags. Gemeinsam mit dem Vorstand legt er die Grundsätze der Geschäftspolitik fest. Die ZEG hat einen sechsköpfigen Aufsichtsrat – vier Mitgliedervertreter und zwei Arbeitnehmervertreter – mit einer Amtsdauer von vier Jahren.

Die Generalversammlung ist das höchste Organ der ZEG. Hier üben die Mitglieder ihre Rechte aus – jedes Mitglied hat eine Stimme. Neben der jährlichen ordentlichen Versammlung finden bei Bedarf auch außerordentliche und regionale Mitgliederversammlungen statt, bei denen der Vorstand über Geschäftsentwicklung, Jahresergebnisse und regionale Besonderheiten informiert.

Die Zertifizierungen – FSC® und PEFC

Die Zertifizierung von Holz, Holzprodukten und der Produktkette kann den Marktzugang für Unternehmen verbessern. Holz und Produkte die nach dem Standard von FSC® oder PEFC zertifiziert sind, garantieren beispielsweise die Herkunft der Rohstoffe aus nachhaltiger Bewirtschaftung und die Einhaltung sozialer Standards bei der Herstellung.

Ein- und Verkauf sowie Verarbeitung so zertifizierter Produkte zeigen, dass ein Unternehmen verantwortungsbewusst und nachhaltig handelt. Zertifizierte Produkte erleichtern dem Käufer die Entscheidung nach ökologischen Gesichtspunkten. Die Entscheidung ob FSC®– oder PEFC-Zertifizierung ist dabei nicht zwingend entweder, oder. Beide Systeme sind weltweit anerkannt und geeignet Sicherheit bezüglich nachhaltiger Waldbewirtschaftung zu geben.

Die ZEG hat sowohl ein FSC® als auch ein PEFC Zertifikat, diese sind hier abrufbar. Bei weiteren Fragen steht Ihnen Herr Ralf Gruber gerne zur Verfügung.

Ralf Gruber
Tel.: +49 175 2480036
E-Mail: r.gruber@zeg-holz.de

Welches ist das richtige Zertifizierungssystem für Ihr Unternehmen?
Verschaffen Sie sich einen Überblick über die wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Zertifizierungssysteme FSC® und PEFC in unserer Kurzübersicht .

PEFC Bild

PEFC – Programm for the Endorsement of Forest Certification Schemes

Das PEFC-Gütesiegel steht für nachhaltige, pflegliche und verantwortungsbewusste Waldbewirtschaftung. Es verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz von Nachhaltigkeit und integrativem Naturschutz. Die drei Säulen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie und soziale Aspekte) werden in den Standards des PEFC gleichermaßen berücksichtigt. PEFC wendet soziale Kriterien sowohl bei Wald- als auch bei Unternehmenszertifizierungen an. Nach PEFC-Angaben sind in Deutschland 8,7 Millionen Hektar Wald (2/3 der deutschen Wälder) zertifiziert, weltweit sind es ca. 331 Millionen Hektar. Rund zwei Drittel der deutschen Wälder sind also bereits PEFC zertifiziert. PEFC ist in Deutschland die größte unabhängige Institution für die Sicherung nachhaltiger Waldbewirtschaftung – und gleichzeitig die bedeutendste Waldschutzorganisation. Darüber hinaus hat sich PEFC erfolgreich zu einer globalen Organisation entwickelt. PEFC ist der Marktführer im Wald!

FSC® – Forest Stewardship Council®

Legt den Schwerpunkt auf verantwortungsbewusstes Handeln im Wald. Dazu zählt insbesondere das Einhalten der Gesetze des jeweiligen Landes, der Schutz von Tier- und Pflanzenarten sowie das Respektieren aller Rechte der lokalen Bevölkerung und Arbeitnehmer. Zudem verhindert das Zertifikat Raubbau und illegale Holznutzung. Es verbietet die Nutzung gentechnisch veränderter Pflanzen und beugt Menschenrechtsverletzungen vor. In Deutschland sind rund 1,44 Million Hektar Wald FSC zertifiziert und rund 3.750 Unternehmen verfügen über eine Zertifizierung ihrer Produktkette nach den FSC Standards (Stand: Mai 2020). Weltweit sind rund 200 Millionen Hektar Wald FSC-zertifiziert.

FSC Bild
PEFC Bild

PEFC – Programm for the Endorsement of Forest Certification Schemes

Das PEFC-Gütesiegel steht für nachhaltige, pflegliche und verantwortungsbewusste Waldbewirtschaftung. Es verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz von Nachhaltigkeit und integrativem Naturschutz. Die drei Säulen der Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie und soziale Aspekte) werden in den Standards des PEFC gleichermaßen berücksichtigt. PEFC wendet soziale Kriterien sowohl bei Wald- als auch bei Unternehmenszertifizierungen an. Nach PEFC-Angaben sind in Deutschland 8,7 Millionen Hektar Wald (2/3 der deutschen Wälder) zertifiziert, weltweit sind es ca. 331 Millionen Hektar. Rund zwei Drittel der deutschen Wälder sind also bereits PEFC zertifiziert. PEFC ist in Deutschland die größte unabhängige Institution für die Sicherung nachhaltiger Waldbewirtschaftung – und gleichzeitig die bedeutendste Waldschutzorganisation. Darüber hinaus hat sich PEFC erfolgreich zu einer globalen Organisation entwickelt. PEFC ist der Marktführer im Wald!

FSC Bild

FSC® – Forest Stewardship Council®

Legt den Schwerpunkt auf verantwortungsbewusstes Handeln im Wald. Dazu zählt insbesondere das Einhalten der Gesetze des jeweiligen Landes, der Schutz von Tier- und Pflanzenarten sowie das Respektieren aller Rechte der lokalen Bevölkerung und Arbeitnehmer. Zudem verhindert das Zertifikat Raubbau und illegale Holznutzung. Es verbietet die Nutzung gentechnisch veränderter Pflanzen und beugt Menschenrechtsverletzungen vor. In Deutschland sind rund 1,44 Million Hektar Wald FSC zertifiziert und rund 3.750 Unternehmen verfügen über eine Zertifizierung ihrer Produktkette nach den FSC Standards (Stand: Mai 2020). Weltweit sind rund 200 Millionen Hektar Wald FSC-zertifiziert.

EUDR (EU-Verordnung zu entwaldungsfreien Lieferketten)

Die ZEG bereitet sich umfassend auf die Umsetzung der neuen EU-Verordnung (EUDR) vor. Wir möchten Sie kurz darüber informieren und empfehlen, den ZEG Newsletter zu abonnieren, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Bei Fragen oder Wünschen können Sie uns gerne unter nachhaltigkeit@zeg-holz.de kontaktieren.

Entwaldungsfreie Produkte

In der Europäischen Union (EU) werden viele landwirtschaftliche Produkte konsumiert, für deren Anbau an anderen Orten der Welt Wälder gerodet werden. Laut der Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) sind bis zu 90 Prozent der globalen Entwaldung auf die landwirtschaftliche Nutzung zurückzuführen. Die große Nachfrage nach Rohstoffen wie Palmöl, Soja und Kakao in Ländern wie den USA, China und der EU treibt diese Rodungen an.

Seit die Entwaldungsfreie-Produkte-Verordnung (EUDR) 2023 erlassen wurde, hat sich einiges getan: Unter anderem wurde der Geltungsbeginn zweimal verschoben und die EU-Kommission veröffentlicht regelmäßig neue Hilfestellungen. Sobald etwas Neues zur Verordnung bekannt wird, lesen Sie dies hier und in unserem Newsletter.

Dezember 2025: EUDR endgültig verschoben und vereinfacht!

Nachdem bereits das EU-Parlament den Ergebnissen der Trilogverhandlungen vom 10. Dezember 2025 zugestimmt hatte, hat auch der Europäische Rat am 18. Dezember 2025 formal seine Zustimmung gegeben: Die EUDR wird um ein weiteres Jahr verschoben und verändert. Dies wurde im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Damit sind die Änderungen bereits in Kraft getreten.

Weitere nähere Informationen entnehmen Sie bitte folgender website: BLE - Entwaldungsfreie Produkte - Aktuelles

Ziel der neuen Verordnung

Die EU möchte ihren Beitrag zur weltweiten Entwaldung, Waldschädigung, Treibhausgasemissionen und dem Verlust der biologischen Vielfalt reduzieren. Deshalb dürfen bestimmte Rohstoffe und Produkte in der EU nur noch verkauft oder exportiert werden, wenn sie folgende Bedingungen erfüllen:

  • Sie sind entwaldungsfrei.
  • Sie wurden nach den gesetzlichen Vorschriften des Erzeugerlandes hergestellt.
  • Es liegt eine sogenannte Sorgfaltserklärung vor.

„Entwaldungsfrei“ bedeutet, dass die Rohstoffe nicht auf Flächen produziert wurden, die nach dem 31. Dezember 2020 entwaldet wurden. Im Fall von Holz und Holzerzeugnissen bedeutet es, dass das Holz nicht aus Wäldern stammt, die nach diesem Datum geschädigt wurden.

Welche Rohstoffe sind betroffen?

Die Verordnung betrifft folgende Rohstoffe und die daraus hergestellten Produkte: Holz, Kakao, Kaffee, Kautschuk, Ölpalme, Soja und Rinder.